Interview mit B-Plast 2000® Kunststoffverarbeitungs-GmbH

Veröffentlicht am 16.8.2022

Am Interviewgespräch nehmen Arne Bohlen, geschäftsführender Gesellschafter, und Birk Wagner, technische Leitung, von B-Plast 2000® Kunststoffverarbeitungs-GmbH, teil. Geführt wurde das Interview von Akram Alraai, Geschäftsführer der Elara Digital GmbH. Im Weiteren werden die Namen durch die Unternehmensnamen ersetzt.

Was hat Sie am meisten an unserem Produkt fasziniert? Was hat Sie von unserem Produkt überzeugt?

Durch die Einbindung der Mitarbeiter/innen und die Abgabe von Verantwortung konnte ich mithilfe von Elaras Logbuch-Funktion Leckagen als größtes Problem bei uns im Werk identifizieren. Die Leckagen haben hohe Kosten verursacht, da es zu ungeplanten Maschinenstillständen kam. Dank Elara haben wir die immer wiederkehrenden Leckagen-Probleme entdeckt und sie nun in den Griff bekommen. Somit auch eine Reduzierung von Stillstandszeiten.

Wie würden Sie Elara in wenigen Sätzen beschreiben?

Es gibt kein Organisationsverschulden mehr. Alle Führungskräfte und auch alle weiteren Mitarbeiter/innen bis zum Maschinenführer haben vollen Überblick. Transparent und innovativ. Alles, was man in Elara macht, hat Hand und Fuß. Egal, was ich in Elara mache, ergibt einen Sinn. Die Benutzeroberfläche ist optisch ansprechend und einfach zu bedienen. Mitarbeiter/innen werden in Aufgaben eingebunden – bei Planung sowie Umsetzung und Controlling. Sie sehen auch, woran Ihre Mitarbeiter/innen gerade arbeiten, dadurch fühlt sich jeder abgeholt. Es ist sehr innovativ, weil es uns hilft, Probleme zu identifizieren, die wir vor dem Einsatz von Elara nicht bemerkt haben.

Wie genau hilft Ihnen Elara, die Probleme zu identifizieren?

Jedes Objekt, ob Maschine, Transport- und Fördermittel, Gabelstapler oder andere Betriebsmittel, haben Ihr eigenes digitales Logbuch. Somit kann man die Historie nachvollziehen. Wir haben dank Elara festgestellt, dass bei einer unserer Maschinen ein bestimmtes Teil öfter nachjustiert, genauer gesagt getauscht werden musste. Aufgrund der nun vorhandenen Dokumentation gekoppelt mit dem Wissensmanagement haben entdeckt, dass der Anlagensitz nicht maßhaltig war. Dadurch konnten wir das Problem vollständig beseitigen. Früher sind uns solche Kleinigkeiten nicht aufgefallen, weil wir einfach das defekte Teil ausgetauscht haben, ohne es niederzuschreiben oder zu analysieren.

Wie hat sich der Einsatz von Elara auf die Teamarbeit in Ihrem Betrieb ausgewirkt?

Es macht den Leuten Spaß, mit Elara zu arbeiten. Wir können viel besser Informationen und Problembeschreibungen miteinander teilen und zu jeder Zeit rückverfolgen. Dadurch, dass alle Informationen zu Arbeitsaufträgen und Projekten in Elara hinterlegt sind, konnten wir die Dauer unserer täglichen Team-Meetings von einer Stunde auf zehn Minuten reduzieren. Wenn jemand krankheitsbedingt ausfällt, können das die anderen sehen und die Aufgaben eigenständig in Elara übernehmen.

Welche Ergebnisse haben Sie bei der Verwendung unseres Produkts festgestellt?

Das wichtigste Ergebnis ist, dass ich auf die komplette Dokumentation mit meinem Handy zugreifen kann. Wir können Probleme sehr viel schneller identifizieren, und zwar bevor diese aus der Kontrolle geraten und Kosten verursachen. Es ist einfacher, alles auf dem Schirm zu behalten, weil die Informationen zu jederzeit mit dem Handy aufrufbar sind. Dadurch, dass wir jetzt einen kompletten Überblick über alle Ereignisse in der Produktion haben, werden erst jetzt viele Schmerzpunkte sichtbar. Wir bekommen alles mit und wissen, wo der Schuh drückt. Wichtige Dinge, welche früher aufwendig auf Termin gelegt wurden, erscheinen automatisch wieder und man hat den Kopf frei. Dies spiegelt auch unser betriebliches Gesundheitsmanagement wider. Hierbei liegt der Fokus auf der Entlastung der Mitarbeiter/innen.

B-Plast

Welche Funktionen waren für Sie wichtig, als Sie sich nach einer Software-Lösung umgeschaut hatten?

Das Anhängen von Dokumenten wie Fotos oder PDFs. Erläuterungen mit Bildern oder Zeichnungen sind um ein Vielfaches einfacher zu verstehen als nur mit Text. Die einfache Bedienung für alle Nutzer*innen ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium. Alle Mitarbeiter/innen besitzen mittlerweile mobile Geräte wie Handys oder Tablets, um damit Elara bedienen zu können. Das klappt wunderbar. Elara lebt, wenn viele Leute es nutzen.

Warum haben Sie sich für Elara entschieden?

Weil Elara browserbasiert ist und es somit überall einsetzbar ist. Elara ist an keine App gebunden, deshalb muss bei einem Gerätewechsel nichts neu installiert werden. Wir sparen und hierbei komplett die Einbindung der IT und sind geräteunabhängig. Andere Programme nutzt man nicht gerne, weil sie unübersichtlicher sind.

Wie setzen Sie Elara täglich in Ihrer Arbeit ein und wie tun das Ihre Mitarbeiter/innen? Können Sie bitte einen typischen Tag beschreiben?

Wenn wir am Montag zur Arbeit kommen, schauen wir zuerst in die E-Mails und Elara. Wir prüfen, was am Wochenende passiert ist. Wer hat etwas gemacht, welche offenen Aufgaben gibt es? In der Halle haben wir Touch-Monitore aufgehängt. Diese bilden die Themen der jeweils zugeordneten Bereiche ab. So sehen die jeweiligen Kollegen, welche Aufgaben abzuarbeiten sind. 95 % der Arbeit in unserem Betrieb wird über Elara abgewickelt. Früher haben wir OneNote oder andere Programme genutzt – jetzt haben wir es komplett abgelöst.

Wenn Sie Elara jemanden empfehlen würden, welche Aspekte würden Sie dabei hervorheben?

Mobiler Zugriff auf alle Dokumente. Insbesondere, dass die Verwendung so einfach zu bedienen und optisch ansprechend ist. Man kann damit wirklich viel machen: Ideen festhalten, Aufgabenpakete vergeben, Projekte abwickeln. Und das Beste ist, nichts gerät in Vergessenheit.

In welchen Bereichen setzt Ihr Elara noch ein?

Wir setzen Elara auch bei diversen Projektarbeiten ein. Investitionen wie Infrastruktur in Form von Produktions- und Lagerhallen bis hin zur Maschinenplanung. Auch bei der Disposition, beim Auftragswesen und Export findet Elara Anwendung. Jeder Bereich hat einen Schnittpunkt. Das Elara wurde mit dem vorhandenen ERP-System gekoppelt, sodass das Lager nun sämtliche Warenein- und -ausgänge mit Checklisten als Meilensteine auf entsprechenden Monitoren als Leitwarte abgebildet hat. Die Technik hat sämtliche Prüfungen als Serientermine hinterlegt und passend hierzu die Ablage, also Dokumentation voll digitalisiert.

Können Sie beschreiben, wie Sie vor Elara gearbeitet hatten (Sie und Ihre Teams) und wie Sie jetzt mit Elara arbeiten?

Vor Elara haben wir mit sehr vielen Excel-Listen und Papier gearbeitet. Auch viele digitale Tools waren im Einsatz – Outlook E-Mail und Kalender, OneNote, PDF, Microsoft Teams. Seitdem wir auf Elara umgestiegen sind, ist die analoge „Papierarbeit“ viel weniger geworden. Wir erledigen unsere Aufgaben viel schneller, effektiver und haben dabei eine stark optimierte Kommunikation inklusive Wissenstransfer. Mitarbeiter/innen bekommen live den Stand der Aufgaben anderen Kollegen mit. Daraus ergeben sich oft die nächsten Aufgaben und es bildet sich ein reibungsloser Ablauf. Des Weiteren haben wir vorwiegend mit Papier und Terminordner gearbeitet. Unser technischer Leiter hat sein Büro gewechselt und hätte vor der Einführung vor Elara mehr als 40 Ordner mitnehmen müssen. Jetzt nur noch den Ordner der Rechnungen. Alle wichtigen Dokumente, wie Bedienungsanleitung, Schaltpläne oder andere Dokumente sind jetzt bei Elara direkt bei den Objekten hinterlegt. Außerdem merken wir auch, dass dank der Transparenz die Mitarbeiter/innen noch mehr Mühe geben, besser mit Sachen umzugehen, Wartungen vernünftig durchzuführen, und Aufgaben gewissenhafter zu erledigen.